Das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, kann sich auch durch den Verlust an körperlicher Beweglichkeit und die Verschlechterung psychischer und psychomotorischer Funktionen erhöhen. Es ist sicher kein Zufall, dass Kinder und Senioren ab 65 Jahren als Betroffene an der deutschen Unfallspitze stehen und das Risiko für Menschen über 75 Jahren noch einmal beträchtlich zunimmt (vgl. Sicherheit).

Allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung muss die Verkehrssicherheitsarbeit darauf abzielen, dass die Menschen mobil und möglichst sicher bis ins hohe Alter bleiben. Das ist nur umzusetzen, wenn sich die Verkehrssicherheitspolitik als eine Querschnittsaufgabe begreift und dabei unterschiedliche Politikfelder wie die Gesundheitspolitik und die Bewegungsförderung einbindet, auf Bundesebene, in den Ländern und vor allem auch in den Kommunen.

 

Zwei Seniorinnen fahren mit dem Fahrrad um die Wette.
Sich fit halten bringt mehr Sicherheit im Straßenverkehr und auch mehr Spaß. (Foto: Clipdealer)

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Hintergrundinformationen zu folgenden Aussagen:

Persönlicher Verkehrssicherheitsbeitrag: Fit bleiben!

Sich körperlich und geistig fit zu halten, ist ein ganz wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Verkehrs- und auch der sozialen Sicherheit sowie ein Schutz gegen Eigenunfälle (Stürze).

Die Mobilität und die Verkehrssicherheit können eingeschränkt werden durch den Verlust an körperlicher Beweglichkeit und die Verschlechterung psychischer [1] und psychomotorischer [2] Funktionen, insbesondere in Kombination mit Barrieren in der Verkehrsinfrastruktur [3]. „Um möglichst lange mobil zu sein, benötigt man primär die eigene Mobilität und Beweglichkeit (und dies in allen Körperteilen). Regelmäßiges sich selbst ´Durchbewegen´ und Trainieren der Feinmotorik, der verschiedenen Rotationsfähigkeiten, der Reaktionsschnelligkeit, der Muskelkraft und der Sinneswahrnehmung bilden die Grundlage für Mobilität zu Fuß aber auch für die Nutzung von privaten und öffentlichen Verkehrsmitteln.“ [4] „So wie es für Kinder wichtig ist, motorische Fähigkeiten zu erlernen, so wichtig ist es für Senioren, sich diese zu erhalten und fit zu bleiben.“ [5] „Mittlerweile (ist) wissenschaftlich belegt: […] Bewegung aktiviert und regeneriert das Gehirn, hält neben dem Körper also auch den Geist erfolgreich jung.“ [6] „Zudem ist herausgefunden worden, dass die Kombination von geistiger und körperlicher Aktivität Demenz verzögern kann.“ [7] „Wer im Alter weiterhin seinen Muskelapparat fordert, fördert die eigene Muskelkoordination und erreicht eine Bewegungssicherheit… Eine physische Belastbarkeit schafft erst die Möglichkeit, dass Senioren aktiv am sozialen Leben teilnehmen können.“ [8]

„Aus der Sicht der Gesundheit trägt insbesondere die Bewegung aus eigener Kraft, zu Fuß oder mit dem Velo stark zum Wohlbefinden bei. Wer sich selbst bewegt, hält Körper und Geist fit. Gleichzeitig entsteht dabei keine Luft- und Lärmbelastung und keine Gefährdung der Umwelt und der Gesundheit anderer.“ [9]

Bewegung ist auch Verkehrssicherheitsarbeit:

Deshalb sind auch alle im Verkehrssicherheitsbereich tätigen Verwaltungen, Institutionen, Multiplikatoren, Berater oder Trainer gut beraten, Bewegungsangebote und –aktivitäten für Senioren zu unterstützen, die die Motorik und die mentalen Fähigkeiten [10] fördern und damit ebenfalls einen Beitrag dazu leisten, das Unfallrisiko zu reduzieren.

Bei einer Befragung lag „der Anteil der Männer und Frauen, die wöchentlich zwei und mehr Stunden sportlich aktiv sind, bei den 60- bis 70-Jährigen zwischen 35 und 40 %; bei den 70- bis 80-Jährigen sinkt er auf 20 bis 30 %.“ [11] In einer anderen Umfrage gaben 28,0 % der männlichen und 40,6 % der weiblichen Befragten im Alter über 65 Jahre an, dass sie gänzlich „ohne Alltagsbewegung“ leben und damit liegt diese Altersgruppe deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt von 22,4 % [12]. So gehen „viele Veränderungen am Menschen, die bisher für Folgen des Alterungsprozesses gehalten wurden, […] nicht auf das Alter, sondern auf einen Mangel an Bewegung zurück.

Aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte braucht der Mensch in jedem Lebensalter ein ausreichendes Maß an Bewegung, um sich gesund zu erhalten und sich wohl zu fühlen. … Sportliche Betätigung und angemessene Bewegungsaktivität im Alter verzögern Voralterung und beschränken Altersprozesse auf das unabänderliche Maß biologischen Alterns.“ [13] „Bewegungsförderung ist eine Querschnittsaufgabe. Alltagsbewegung muss in unterschiedlichen Politikfeldern wie der Gesundheits-, Sport-. Stadtentwicklungs-, Verkehrs- und Bildungspolitik berücksichtigt werden.“ [14]

Andererseits ist auch die Verkehrssicherheitsarbeit Erfolg versprechender, wenn sie z.B. „mit der Kriminalprävention oder mit der Gesundheitsvorsorge“ verbunden wird. Einen wichtigen „Beitrag zur Verkehrssicherheitsarbeit von Seniorinnen und Senioren stellt die Verbesserung ihrer allgemeinen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit dar. Ältere Menschen sollten so lange wie möglich beweglich und ´fit´ bleiben.“ [15]

Begreifen Sie Bewegung als eine Lebensaufgabe:

Bewegungsmangel ist bei der älteren Generation in Deutschland durchaus ein Problem und der Spruch „Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr“ ist falsch und in diesem Fall möglicherweise gesundheitsgefährdend oder gar lebensgefährlich.

Im Nationalen Aktionsplan „IN FORM“ wurde unter den fünf Handlungsfeldern „3. Bewegung im Alltag“ verankert und festgestellt: „Die positiven Wirkungen einer bewegungsorientierten Lebensweise auf Gesundheit, Lebensqualität und Lebensdauer sind wissenschaftlich überzeugend belegt.“ [16] Ergebnisse einer schwedischen Studie zeigen, dass sich mehr Bewegung auch in fortgeschrittenem Alter lohnt: Die Alterserwartung „von 50-jährigen Männern, die bis zu diesem Alter nur gering körperlich aktiv waren, erhöht sich nach 10 Jahren körperlicher Aktivität und befindet sich dann fast auf dem Niveau von Männern, die schon seit jungen Jahren körperlich aktiv sind. […] Eine wichtige Kenntnis ist (dabei), dass umfangreiche Trainingsprogramme nicht zwingend notwendig sind, um positive gesundheitliche Effekte zu erreichen. Auch kürzere tägliche Bewegungseinheiten wie Spazierengehen oder Treppensteigen können eine positive präventive Gesamtwirkung ergeben.“ [17] Sportverein oder Sport-Studio sind beliebte Möglichkeiten für die Bewegung unter Gleichgesinnten, doch „wollte man eine Hitliste der Sportaktivitäten aufstellen, die von Älteren bevorzugt betrieben werden, so würde diese angeführt durch Spazierengehen / Wandern / Walken / Joggen , Gymnastik, Radfahren und Schwimmen.“ [18]

Da das Gehen auf der Wunschliste bei älteren Menschen ganz oben steht und es die natürlichste und gesündeste Bewegung überhaupt ist, wird hier kurz auf zwei Kampagnen hingewiesen, die zwei unterschiedliche Titel haben: „3.000 Schritte extra“ [19] und „10.000 Schritte am Tag“ [20]. Beide verbindet das Anliegen, die täglich zu Fuß zurückgelegten Wege durch Veränderungen allein in der Alltagsmobilität bewusst und kontinuierlich zu verlängern, ohne grundsätzliche Veränderungen im Tagesablauf vornehmen zu müssen. In der Wissenschaft besteht heute Konsens, dass das Gehen von 10.000 Schritten am Tag ein gesundheitlich sinnvolles Maß für die täglich notwendige Ausdauerleistung darstellt [21]. Da sich Wege häufig aus Abschnitten unterschiedlicher Verkehrsmittelwahl zusammensetzen, können z.B. für 10 Minuten Fahrrad fahren etwa 1.500 Schritte angerechnet werden [22]. Und warum nicht zwischendurch auch einmal eine Bus-Station vor dem Ziel austeigen und den Rest zu Fuß zurücklegen?

Altern ist keine Krankheit:

In der Regel erkennen (bzw. verdrängen) die meisten Menschen die Anzeichen des körperlichen und geistigen Alterungsprozesses im Alter zwischen 50 und 60 Jahren deutlicher als dies in den Lebensjahren davor der Fall war.

Bei ganz gesunden älteren Menschen treten folgende natürlichen Veränderungen auf:

  • „Im Alter lassen Sehvermögen und die Sehschärfe nach; der Lichtbedarf steigt. Die Anpassung an die Dunkelheit ist verzögert und das Dämmerungssehen eingeschränkt. Die Orientierungsfähigkeit und die Geschwindigkeitseinschätzung mit den Augen nehmen ab und werden langsamer“ und die Blendempfindlichkeit nimmt zu.
  • „Der Rückgang des Hörvermögens vermindert die akustische Orientierung und das Wahrnehmen von Motorengeräuschen oder Signalen.“ Viele Menschen merken dies weniger im lauten Straßenverkehr als vielmehr bei Unterhaltungen in einer Gruppe, wenn die gleichzeitigen unterschiedlichen Geräuschquellen (Sprechen mit Partner, Sprechen am Nebentisch, Musik, etc.) nicht mehr gut zu trennen sind bzw. sich entferntere Geräusche in den Vordergrund schieben.
  • „Im Alter verringert sich die Konzentrationsfähigkeit insbesondere bei Zeitdruck. Die Reaktion wird verzögert. Das Verarbeiten von Informationen braucht mehr Zeit. Ältere Menschen müssen sich stärker auf Details konzentrieren und können nur begrenzt gleichzeitig verschiedene Vorgänge mit den Sinnen aufnehmen und verarbeiten. Die Einschränkung der Aufmerksamkeit führt dazu, dass die Anpassung, die Umstellung und allgemein die Entscheidungsprozesse erschwert werden.
  • Die Muskelkraft, die Knochenstärke und die Beweglichkeit von Gelenken können zurückgehen und Defizite der motorischen Koordination auftreten. Der Bewegungsapparat lässt sich aber bis ins hohe Alter trainieren. Dem Verlust von Kraft, Knochenstärke, Beweglichkeit und Koordination kann also entgegengewirkt werden.“
  • „Die eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule meist durch arthrotische (degenerative) Veränderungen der Wirbelsäule verursacht, wirkt sich vor allem auf das Blickfeld aus. Der Blick nach hinten und auf die Seite wird erschwert und zum Handicap beim Abbiegen mit Auto oder Fahrrad“ [23] oder beim Queren einer Fahrbahn für Fußgänger.
  • „Häufigere Überforderung bei neuen, hohen und komplexen Leistungsanforderungen.
  • Verringerte Belastungsfähigkeit.
  • Schnellere Ermüdbarkeit.“ [24]

Im Alter über 70 Jahre erhöht sich das Unfallrisiko etwa auf das 2-fache, im Alter über 75 Jahre auf das etwa 3-fache gegenüber einem jüngeren Menschen [25].

Die sogenannten Wechseljahre als Krankheit zu bezeichnen oder zu betrachten, ist ebenso grundlegend falsch, auch wenn in dieser Zeit Beschwerden auftreten können, die in ihrer Schwere durchaus Krankheitswert besitzen und die Verkehrssicherheit beträchtlich einschränken können. Frauen können im Alter zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr (Klimakterium bis zur Menopause) z.B. unter Hitzewallungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, aber auch unter labilen Stimmungslagen, Reizbarkeit und Aggressionen oder nervöser Erschöpfung leiden [26]. Bei Männern zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr (partiell endokrine Defiziens PEDAM) kann es ebenfalls zu einem reduzierten allgemeinen Wohlbefinden, oder z.B. zur Abnahme der kognitiven Funktionen und der Muskelkraft, zu Energie- und Antriebslosigkeit sowie Müdigkeit kommen [27]. „Zur Bekämpfung dieser Symptome raten Mediziner unter anderem zu Körpertraining und Sex. Beides hebt den Testosteronspiegel.“ [28]

Bei der Teilnahme am Straßenverkehr lassen sich viele dieser natürlichen kurzfristigen Beeinträchtigungen oder längerfristigen Veränderungen mit Hilfsmitteln (Lesebrille, Hörgerät, Gehhilfen, Senioren-Fahrrad, Veränderungen am Kraftfahrzeug) oder Verhaltensänderungen (z.B. weniger bei Dunkelheit unterwegs, bedächtigere Geschwindigkeiten, usw.) ausgleichen. Durch mehr Bewegung in der Freizeit und im Alltag (z.B. Treppen steigen, zu Fuß gehen, Fahrrad fahren) kann diese Entwicklung entschleunigt (Prävention) oder teilweise sogar rückgängig gemacht (Therapie) werden.

Krankheiten nehmen im Alter leider zu:

Das Altern beinhaltet allerdings neben den natürlichen Prozessen ein höheres Risiko, dass Unpässlichkeiten und Krankheiten den Lebensalltag beeinträchtigen und auch die Mobilität und die Verkehrssicherheit mehr oder weniger stark einschränken können.

„Die im Alter häufigen gesundheitlichen Probleme wie die Arthrose (Abnützung der Gelenkflächen), Herzkreislauferkrankungen oder neurologische Störungen schränken die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und damit die Verkehrstüchtigkeit ein.“ [29] In einer Untersuchung wurde festgestellt, dass das Risiko, in einen Autounfall verwickelt zu werden, für Menschen mit mehr als einer Krankheit 2,6 mal so hoch ist wie für Gesunde [30]. Psychische und Nerven-Erkrankungen (neurologische), Herzinfarkt, Epilepsie und Diabetes erhöhen das Unfallrisiko um das 1,6 bis annähernd 2-fache gegenüber einem gesunden Menschen [31].

Da die Sehfähigkeit für die Verkehrsteilnahme eine sehr bedeutende Rolle spielt, werden folgend beispielhaft die drei häufigsten Augenkrankheiten dargestellt, die alle Verkehrsteilnehmer gefährden können.

  • „Grüner Star (Glaukom) Anzeichen: Das Gesichtsfeld wird über Monate schleichend kleiner - wie beim einäugigen Blick durch eine Küchenrolle, bis zum sogenannten „Flintenrohr-Gesichtsfeld”. Ursache: Zu hoher Augeninnendruck schädigt den Sehnerv. Behandlung: Der Arzt verschreibt Augentropfen, um die Krankheit zu stoppen, auch Laserbehandlung oder Operation sind möglich. Bereits vorhandene Schäden am Sehnerv sind nicht zu reparieren. Vorsorge: ab dem 40. Lebensjahr Augeninnendruck messen lassen. Schmerzfreie Untersuchung! Gesetzliche Kassen zahlen die Vorsorge in der Regel nicht.
  • Grauer Star (Katarakt) Anzeichen: Die Umwelt erscheint unscharf, matt und verschleiert. Kontraste verlieren an Schärfe, Farben an Leuchtkraft. Bei nächtlichem Gegenverkehr und bei tiefstehender Sonne sind die Augen sehr blendempfindlich. Irgendwann entsteht der Eindruck, alles durch einen Schleier zu betrachten.
  • Ursache: Die Augenlinse trübt sich ein. Heilungschance: 100 Prozent. Bei einer risikoarmen Operation mit örtlicher Betäubung wird die getrübte Linse binnen etwa 20 Minuten durch eine Kunststoff-Linse ersetzt. Vorsorge: der Augenarzt prüft mit der Sehkraft die Lichtdurchlässigkeit der Linse.
  • Schaden der zentralen Netzhaut (altersbedingte Makula-Degeneration) Anzeichen: Beim Lesen fehlen plötzlich einzelne Buchstaben, oder im Gesicht des Gegenübers erscheint anstelle der Nase plötzlich nur noch ein dunkler Fleck. Ursache: Verschleißerscheinung der Netzhaut. Heilung: Die Makula-Degeneration gilt als kaum heilbar, führt aber nicht zur totalen Erblindung.

Schätzungsweise ein Viertel aller 60- bis 69jährigen Verkehrsteilnehmer (würden) den Sehtest, der bei der Führerscheinprüfung vorgeschrieben ist, nicht mehr bestehen … 7 Prozent der Männer können die Ampelfarben Rot und Grün nicht unterscheiden, bei Frauen ist es nur 1 Prozent. 20 Prozent aller Autofahrer leiden an schlechtem Sehvermögen in der Dämmerung, wissen es aber nicht, und mehr als 4 Millionen sitzen mit zu schwachen Brillen hinterm Lenkrad.“ [32]

Verkehrsunfälle machen krank:

Verkehrssicherheitsarbeit bedeutet gleichzeitig das Bemühen, ein von außen verursachtes Erkranken des Menschen möglichst weitgehend auszuschießen und seine Gesundheit zu bewahren.

Gesundheit bedeutet die korrekte Ausführung aller physischen und psychischen Funktionen. Das Risiko zu erkranken, wird durch physische (hier z.B. körperliche Bewegung, aber auch gesunde Luft, etc.), psychische (hier z.B. Selbstvertrauen, Sicherheitsgefühl, etc.), soziale (hier z.B. Kontakte durch Mobilität) und physikalisch-materielle (Lebenssituation und -absicherung) Schutzfaktoren vermindert [33]. Damit hängen drei der vier wesentlichen Schutzfaktoren direkt oder indirekt mit der Mobilität und dem Verkehr zusammen. Laut Verfassung der Weltgesundheitsorganisation ist die Gesundheit des Menschen „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ [34] Nach dieser sehr weit ausgelegten Definition ist Krankheit nicht die einzige mögliche Ursache für mangelhafte Gesundheit. Unbestritten ist, dass ein Mensch, der bei einem Verkehrsunfall leicht oder sogar schwer verletzt wurde, nicht als „gesund“ bezeichnet werden kann. Aus einem Unfall - als einem unerwünschten sowie absichtslos von außen auf einen Menschen einwirkenden Ereignis – folgt häufig die Schädigung der Gesundheit der betroffenen Person/en. Insofern ist die Verkehrssicherheitsarbeit eine der grundlegenden Säulen der Gesundheits-Prävention. Dennoch wird im Nationalen Aktionsplan zur Bewegungsförderung allenfalls erwähnt, dass Bewegung im Alter „Stürze“ zu verhindern hilft, die Einschränkung des Verkehrsunfallrisikos wird dagegen an keiner Stelle angesprochen [35].

Medikamente machen nicht nur gesund:

Im Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen müssen hinsichtlich der Teilnahme am Straßenverkehr auch die direkten und indirekten Wirkungen von Medikamenten berücksichtigt werden [36].

„Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten vor allem auf die psycho-motorische Leistungsfähigkeit sind im Alter häufig. Im Vordergrund stehen Beruhigungs- und Schlafmittel, Schmerz- und Rheumamittel, Tranquilizer und psychisch wirkende Medikamente zum Beispiel gegen Depressionen.“ [37] „Ältere Menschen konsumieren insgesamt 54 % aller Arzneimittel, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung (nur) 21 % beträgt.“ [38]

Zum einen sind Medikamente für viele Menschen eine wichtige Voraussetzung, um eine ausreichende Gesundheit für die sichere Verkehrsteilnahme herzustellen; zum anderen aber können „15-20 % der in Deutschland verfügbaren Medikamente […] die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.“ [39] So werden in Deutschland insgesamt bis zu sieben Prozent der Verkehrsunfälle auf medikamentenbedingte Fahruntüchtigkeit zurückgeführt [40], mindestens 10 % der bei Unfällen Verletzten und Getöteten standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka [41] und der Einfluss von Medikamenten soll bei ca. 10 bis 25 % aller Unfälle im Seniorenalter eine Rolle spielen [42].

Als besonders auffällig hinsichtlich der Gefährdung gelten Schlafmittel (Anticholinergika, Benzodiazepine), gefolgt von sogenannten „Nervendämpfungsmitteln“ (Neuroleptika), Medikamente gegen Allergien und Magenschleimhautentzündung (Antihistaminika), gegen Depression (Antidepressiva) und epileptische Anfälle (Antikonvulsiva) sowie Schmerzmittel (Analgetika) {43]. „Vor allem ältere Menschen (nehmen) zum Teil mehrere Medikamente gleichzeitig, wobei die Wechselwirkung und damit die Folgen für die Fahrtüchtigkeit oftmals nicht ausreichend erforscht“ sind [44]. Hinzu kommt: „Viele Menschen medikamentieren sich selbst ohne ärztlichen Rat. Diese Verhaltensweise erhöht die Risiken im Straßenverkehr zum Teil erheblich, da Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen - vielleicht sogar ärztlich verordneten - Medikamenten nicht überschaubar sind.“ [45]

Besonders hingewiesen werden muss auf die Wechselwirkung zwischen beruhigenden (sedierenden) Medikamenten, insbesondere von Entspannungs-, Beruhigungs- und Schlafmitteln (Transquilizier, Sedativa, Hypnotika), Mitteln gegen Depression (Antidepressiva) und „Nervendämpfungsmitteln“ (Neuroleptika) mit Alkohol, der die negativen Wirkungsbefunde verstärken bis zu verdoppeln kann [46].

Immer mehr Menschen benötigen Hilfsmittel:

Bei den Infrastruktur-Maßnahmen und der Anfertigung von Verkehrsmitteln (Fahrrad, Auto, Bus und Bahn) ist aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland von einer Zunahme von Verkehrsteilnehmern auszugehen, die ihre Mobilitäts-Einschränkungen durch Hilfsmittel ausgleichen.

Bei einer repräsentativen Befragung in Berlin gaben 70 % der befragten Senioren an, dass sie „bei der Teilnahme am Straßenverkehr auf Hilfsmittel zum Ausgleich körperlicher Defizite angewiesen“ sind. Mit 62 % wurde an erster Stelle eine Sehhilfe angegeben, Hörgeräte folgten mit 11 % erst auf dem vierten Platz hinter Medikamenten (20%) und Gehstock/Krücken (12%). Von den 80-jährigen und älteren Menschen gaben bereits 45 % an, eine Gehhilfe zu benötigen [47]. Rollatoren z.B. geben älteren Menschen, „denen ein Gehstock nicht ausreichend Halt bietet, eine Menge Mobilität und Lebensqualität zurück. Praktisch sind Rollatoren mit Sitzfläche zum Ausruhen und einem Korb für die Einkäufe. Dazu sind Standsicherheit und gute Bremsen zu beachten.“ [48]

Fazit: Verkehrssicherheits-Maßnahmen sind breiter aufzustellen!

In der Medienberichterstattung über Verkehrsunfallfolgen ist es nach wie vor verpönt, darüber zu sprechen oder zu schreiben, dass die Betroffenen damit ihre Gesundheit eingebüßt haben, also krank sind (sie wurden „verletzt“ oder „schwerverletzt“) oder gar tot („sie erlagen ihren Verletzungen“). Allenfalls in der wissenschaftlichen Literatur findet man Hinweise und Belege dafür, dass die Verkehrsunfallfolgen unser Gesundheitssystem ganz beträchtlich belasten. Dennoch hat die Verkehrssicherheitspolitik in der öffentlichen Diskussion offenbar recht wenig mit der Gesundheitspolitik zu tun; die Themen sind politisch, verwaltungsmäßig und auch von den Programmen her weitestgehend getrennt. Das ist nicht nachvollziehbar und fatal, insbesondere dann, wenn man sich Gedanken über die Verkehrssicherheitsarbeit macht und dabei die Bemühungen der Gesundheitsprävention nicht einbezieht. Dabei ist das Risiko, an einem Unfall beteiligt zu sein, ganz entscheidend von dem physischen und psychischen Zustand der Unfallbeteiligten abhängig. Den Verkehrsteilnehmern wird zwar empfohlen, den Beipackzettel ihres Medikamentes gegen ihre Krankheit genau zu lesen, ob sie aber fit sind und sich fit halten, danach wird nicht gefragt. Die Bewegung als eine der wesentlichen Beiträge zur Gesundheits-Prävention wird in der Regel zur Vorbeugung von Krankheiten, zur Verminderung der Sturzgefahr oder gegen die Fettleibigkeit empfohlen, nicht aber auch als ein Beitrag zur Minderung des Risikos, an einem Verkehrsunfall beteiligt zu sein. So wird auf der einen Seite ein Vortrag über die Gefahren im Straßenverkehr, bei dem die Zuhörerinnen und Zuhörer an Tischen sitzen, Kaffee trinken und Kuchen essen als Verkehrssicherheitsarbeit angesehen. Auf der anderen Seite aber zum Beispiel nicht die Gymnastik, die letztlich dazu führen kann, dass ein älterer Mensch seinen Hals so drehen kann, dass er später am Straßenrand stehend in Blickkontakt mit den Fahrerinnen und Fahrern des rollenden Verkehrs treten kann.

In diesem Beitrag ging es darum, dass

  • „die Altersveränderungen (Visus [49], Gehör, Bewegungsapparat etc.),
  • die Gesundheit und
  • die unerwünschten Wirkungen von Medikamenten

[…] entscheidend für das selbständige Unterwegssein älterer Menschen sind und ( dass sie) […] die Wahl eines Verkehrsmittels im Zusammenhang mit Sicherheitsbedürfnissen und Ansprüchen an die Bequemlichkeit“ [50] beeinflussen.

Wer sich für die Erhöhung der Sicherheit im Straßenraum einsetzt, muss sich insbesondere bei der Zielgruppe der älteren Menschen auch auf die Mobilitätsberatung, auf Gesundheitsaspekte sowie auf die Wahrnehmungsschulung und die Anregung zur Bewegung konzentrieren.

 


 

Informationen über die Bedeutung der Verkehrssicherheit für Senioren und das Unfall-Risiko finden Sie unter Sicherheit. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist in einem hohen Maße von der örtlichen Infrastruktur der Verkehrsflächen und Aufenthaltsräume abhängig. Sie kann durch die Verkehrsmittelwahl und das Verkehrsverhalten beeinflusst werden und ist zudem abhängig von der Wahrnehmungsfähigkeit und der Gesundheit der Verkehrsteilnehmer. In der Rubrik Tipps finden Sie eine Zusammenstellung von Hinweisen für die Teilnahme am Straßenverkehr und eine Zusammenstellung ausgesuchter Veröffentlichungen zum Themenkomplex im Literatur-Register.

Unter www.fuss-ev.de > Themen > Senioren zu Fuß finden Sie im Beitrag „Senioren im Verkehr – kein Problem! Die Verkehrssicherheitsarbeit muss in Bewegung kommen“ sieben Thesen des FUSS e.V. Fachverband Fußverkehr Deutschland zur stärkeren Berücksichtigung der Beweglichkeit und Zufriedenheit von Senioren in die Verkehrssicherheitsarbeit.

 

Quellengaben und Anmerkungen

können sich wiederholen, um Ihnen das Auffinden zu erleichtern:

[1] Psyche: Gesamtheit bewusster und unbewusster seelischer Vorgänge und geistiger bzw. intellektueller Funktionen

[2] Psychomotorik: Gesamtheit der aktiven, vom Gehirn aus gesteuerten, koordinierten Bewegungen des menschlichen Körpers (z.B. Gehen, Sprechen, Mimik)

[3] Vgl. Mobilität im Alter – ein Zukunftsthema, aus: Informationsdienst Psychologie, IDP 3/2005

[4] Kalbermatten, Urs: Perspektiven älterer Menschen bezüglich Lebensgestaltung und Mobilitätsbedürfnissen, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[5] Zukunft finden GbR (Hrsg.): Seniorenspielplätze, Hamburg, http://berlin.zukunft-finden.de/0,19,58,63,0,0.html

[6] www.in-form.de – Bewegung als Schlüssel für ein gesundes Altern

[7] Zukunft finden GbR (Hrsg.): Seniorenspielplätze, Hamburg, http://berlin.zukunft-finden.de/0,19,58,63,0,0.html

[8] Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz BMELV (Hrsg.): IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung – Nationaler Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. Berlin, Dezember 2008, www.in-form.de

[9] Ursula Ulrich-Vögtlin, Bundesamt für Gesundheit der Schweiz, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[10] Mental = den Bereich des Verstandes betreffend

[11] Gesundheitssurvey Robert-Koch-Institut, 2003, in: Heft 26 „Körperliche Aktivität“ der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, zitiert nach: Prof.Dr. Herbert Hartmann: Bewegung, Spiel und Sport – mehr Lebensqualität im Alter, in: BAGSO-Nachrichten 2/2008

[12] Deutsche Nichtbeweger-Studie 2008, in: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Hrsg.): IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung – Nationaler Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. Berlin, Dezember 2008, Abschnitt 2.3, S.29

[13] Prof. Dr. Herbert Hartmann: Bewegung, Spiel und Sport – mehr Lebensqualität im Alter, in: BAGSO-Nachrichten 2/2008

[14] Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Hrsg.): IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung – Nationaler Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. Berlin, Dezember 2008, 2.3.3. Anreize in den Lebenswelten, S.34

[15] Maria Limbourg, Stefan Matern: Erleben, Verhalten und Sicherheit älterer Menschen im Straßenverkehr, Mobilität und Alter, Band 04, eine Schriftenreihe der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Köln 2009, Kap. 18 Möglichkeiten zur Verbesserung der Mobilitätsbedingungen und zur Verringerung der Unfallrisiken für ältere Menschen, Seite 443, 445

[16] Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Hrsg.): IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung – Nationaler Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. Berlin, Dezember 2008, 2.3, S.28

[17] Stefan Pospiech, in Info_Dienst für Gesundheitsförderung 2_10

[18] Prof.Dr. Herbert Hartmann: Bewegung, Spiel und Sport – mehr Lebensqualität im Alter, in: BAGSO-Nachrichten 2/2008

[19] 3.000 Schritte extra – einfach gesünder, eine Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit BMG, http://www.die-praevention.de/bewegung/steps/index.html

[20] 10.000 Schritte am Tag, eine Kampagne der Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP), www.zehntausendschritte.de

[21] z.B. Wendy J. Brown, Kerry Mummery, Elisabeth Eakin and Grant Schofield: 10.000 Steps Rockhampton: Evaluation of a Whole Community Approach to Improving Population Levels of Physical Activity, in: Journal of Physical Activity and Health 2006, 1.1-14

[22] z.B. Dr. Rudolf Nagiller: No Sports – Aus Liebe zur Bewegung, in: Manfred Bürstmayr, Gerald Franz (Hg.): Zu Fuß – Geschichten über das Gehen, Promedia Verlag, 2010 Wien

[23] Cebulla, Ludo: Im Alter selbständig mobil - Voraussetzungen, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[24] Zusammenfassung zahlreicher Untersuchungen in: Maria Limbourg, Stefan Matern: Erleben, Verhalten und Sicherheit älterer Menschen im Straßenverkehr, Mobilität und Alter, Band 04, eine Schriftenreihe der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Köln 2009

[25] nach Brunnauer A., Laux G.: Fahrtüchtigkeit und psychische Erkrankung, in: Möller H.J., Laus G., Kapfhammer H.P. (Hrsg.): Psychiatrie und Psychotherapie, 3. Aufl., Springer-Verlag, Berlin, 2008, S. 1391-1402

[26] www.medizininfo.de/annasusanna/wechseljahre/start.shtml

[27] B. Lunenfeld: Partielle endokrine Defiziens des alternden Mannes (PEDAM), in: Journal für Urologie und Urogynäkologie, Sonderheft 1/ 2001

[28] Deutsche Verkehrswacht: „Mobil bleiben - aber sicher! Die Zeitung der Deutschen Verkehrswacht sichere Mobilität“, 2003, S. 10, http://kvwpi.de/downloads/senior.pdf

[29] Cebulla, Ludo: Im Alter selbständig mobil - Voraussetzungen, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[30] Holte, Albrecht: Verkehrsteilnahme und –erleben im Straßenverkehr bei Krankheit und Medikamenteneinnahme. Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) Mensch und Sicherheit Heft M162, Bergisch Gladbach 2004

[31] Verkehrsrisiko Krankheit, nach Brunnauer A., Laux G.: Fahrtüchtigkeit und psychische Erkrankung, in: Möller H.J., Laus G., Kapfhammer H.P. (Hrsg.): Psychiatrie und Psychotherapie, 3. Aufl., Springer-Verlag, Berlin, 2008, S. 1391-1402

[32] Deutsche Verkehrswacht: „Mobil bleiben - aber sicher! Die Zeitung der Deutschen Verkehrswacht sichere Mobilität“, 2003, S. 10, http://kvwpi.de/downloads/senior.pdf

[33] nach Aaron Antonovsky: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit, DGVT-Verlag, Tübingen 1997

[34] World Health Organization WHO, Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf

[35] Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Hrsg.): IN FORM Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und Bewegung – Nationaler Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten. Berlin, Dezember 2008

[36] vgl. Monika Tschannen: Vorwort, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[37] Cebulla, Ludo: Im Alter selbständig mobil - Voraussetzungen, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007

[38] Wagner, H.: Arzneimittel- und Drogenuntersuchungen bei auffällig gewordenen älteren Kraftfahrern. In: ADAC: Ältere Menschen im Straßenverkehr. Bericht über das 9. Symposium Verkehrsmedizin, München, 1995. Zit. nach: Maria Limbourg, Stefan Matern: Erleben, Verhalten und Sicherheit älterer Menschen im Straßenverkehr, Mobilität und Alter, Band 04, eine Schriftenreihe der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Köln 2009

[39] Dr. rer. Nat. Alexander Brunnauer, G. Laux: Psychopharmaka und Verkehrssicherheit, in: Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie – Zeitschrift für Erkrankungen des Nervensystems, 2008; 9(2), S. 31-34

[40] Prof. Rainer Mattern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM), in: Millionen Autofahrer mit Arzneien vollgepumt, Welt-Online, 12.3.2009

[41] De Gier JJ. Driving licenses and known use of licit or illicit drugs (IHP 9339), Maastricht, University of Limburg, Institute of Human Psychopharmacology, 1993

[42] Wagner, H.: Arzneimittel- und Drogenuntersuchungen bei auffällig gewordenen älteren Kraftfahrern. In: ADAC: Ältere Menschen im Straßenverkehr. Bericht über das 9. Symposium Verkehrsmedizin, München, 1995. Zit. nach: Maria Limbourg, Stefan Matern: Erleben, Verhalten und Sicherheit älterer Menschen im Straßenverkehr, Mobilität und Alter, Band 04, eine Schriftenreihe der Eugen-Otto-Butz-Stiftung, Köln 2009

[43] Gefährdungsindex Psychopharmaka, nach: Wolshrijn H., de Gier J., de Smet P., Drugs and driving: a new categorization system for drugs affecting psychomotor performance. Maastricht: Institute for Drugs, S afety and Behavior, University of Limburg, IVGV, 1991; 91-124, aus: Dr. rer. Nat. Alexander Brunnauer, G. Laux: Psychopharmaka und Verkehrssicherheit, in: Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie – Zeitschrift für Erkrankungen des Nervensystems, 2008; 9(2), S. 31-34

[44] Prof. Rainer Mattern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin (DGVM), in: Millionen Autofahrer mit Arzneien vollgepumt, Welt-Online, 12.3.2009

[45] Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz, Problembereich Gesundheit und Medikamente, Rubrik Senioren, http://www.verkehrssicherheit-rlp.de/senioren/medikame.php

[46] Krüger H.P., Diehl M., Gold R., Hüppe A., Kohnen R., Vollrath M.: Kombinationswirkung von Medikamenten und Alkohol – Literaturübersicht. Berichte der Bundesanstalt für Straßenwesen, Mensch und Sicherheit, M 64, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven, 1996

[47] Bakaba, Dr.-Ing. Jean Emmanuel; Ortlepp, Dipl.-Ing. Jörg: Verbesserung der Verkehrssicherheit älterer Verkehrsteilnehmer, Reihe: Unfallforschung kompakt, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Unfallforschung der Versicherer (Hrsg.), Berlin, 2010

[48] http://www.verkehrssicherheit-rlp.de/senioren/medikame.php

[49] Visus=Sehen

[50] Cebulla, Ludo: Im Alter selbständig mobil - Voraussetzungen, in Monika Tschannen, Ursula Gertsch, Ludo Cebulla (Hrsg.): Mobilität im Alter, Fokus Siedlungs- und Verkehrsplanung, Berner Beiträge zur Gerontologie II, Weißensee Verlag, Berlin 2007)